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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 13. Dezember 2021 07:33 Uhr
Corona im Kreis Höxter: Vier Corona-Patienten belegen Intensivstationen
Sonntag, 12. Dezember 2021 09:56 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 7.858 (+48) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 6.995 (+43) Personen als genesen und 701 (+5) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 162 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 291,994 (Stand: 0 Uhr).

Der Anteil der freien Betten an der Gesamtzahl der Intensivbetten liegt im Kreis Höxter bei 38,71 Prozent. Von insgesamt 31 Betten sind 19 belegt. Fünf davon sind Corona-Patienten. Drei davon werden invasiv beatmet. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen liegt bei 4,89. Landesweit belegen 14,59 Prozent Corona-Patienten die Intensivbetten.

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg: 86

Beverungen: 54

Borgentreich: 42

Brakel: 75

Höxter: 185

Marienmünster: 8

Nieheim: 31

Steinheim: 65

Warburg: 119

Willebadessen: 36

Samstag, 11. Dezember 2021 08:33 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 7.810 (+45) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 6.952 (+39) Personen als genesen und 696 (+5) Personen als noch aktiv infiziert. Eine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 162 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 289,847 (Stand: 0 Uhr).

Der Anteil der freien Betten an der Gesamtzahl der Intensivbetten liegt im Kreis Höxter bei 38,71 Prozent. Von insgesamt 31 Betten sind 19 belegt. Fünf davon sind Corona-Patienten. Drei davon werden invasiv beatmet. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen liegt bei 4,89. Landesweit belegen 14,59 Prozent Corona-Patienten die Intensivbetten.

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg: 82

Beverungen: 53

Borgentreich: 39

Brakel: 76

Höxter: 182

Marienmünster: 10

Nieheim: 34

Steinheim: 73

Warburg: 115

Willebadessen: 32

Samstag, 11. Dezember 2021 07:40 Uhr

Kreis Höxter (red). Das hohe Impftempo im Kreis Höxter setzt sich fort. „Mit fast 4.700 Impfungen an einem Tag haben wir am Mittwoch einen echten Rekord aufgestellt“, sagte am Freitag der Koordinator der Impfkampagne beim Kreis Höxter, Matthias Potthoff. Fast 78 Prozent der Gesamtbevölkerung im Kreis Höxter ist bereits vollständig geimpft. „Mit dieser hohen Impfquote liegen wir über dem Bundes- und Landesdurchschnitt. Das ist ein deutliches Zeichen der herausragenden Solidarität bei uns im Kreis Höxter“, freut sich Landrat Michael Stickeln. In Deutschland sind 69,4 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig geimpft, in Nordrhein-Westfalen sind es 72,6 Prozent. 89 Prozent der Erwachsenen vollständig geimpft.

Mit Blick auf die Altersgruppen sind im Kreis Höxter 95 Prozent der über 60-jährigen vollständig geimpft, 86 Prozent der 18- bis 59-jährigen und fast 59 Prozent der 12- bis 17-jährigen. „Aktuell sind mehr als 89 Prozent aller Erwachsenen im Kreis Höxter vollständig immunisiert“, erläutert der Leiter der Koordinierungsgruppe Covid Impfeinheit des Kreises Höxter, Matthias Potthoff.

Insgesamt wurden im Kreis Höxter schon fast 253.000 Impfungen verabreicht. Rund 104.000 Menschen im Kreis Höxter haben eine Erstimpfung, rund 109.000 Menschen eine Zweitimpfung erhalten. Bereits zum dritten Mal geimpft wurden inzwischen fast 40.000 Bürgerinnen und Bürger. Damit haben schon fast 37 Prozent aller vollständig Geimpften eine Booster-Impfung erhalten. „Es freut mich sehr, dass sich die hohe Impfbereitschaft bei uns in der Region auch bei den Auffrischungsimpfungen fortsetzt“, so Landrat Michael Stickeln. „Dieser dankenswerte Gemeinschaftssinn beweist einmal mehr die menschlichen Stärken des ländlichen Raums.“

Hälfte der über 60-Jährigen haben Boosterimpfung erhalten

Bei den über 60-Jährigen hat bereits mehr als die Hälfte aller vollständig Geimpften ihre Auffrischungsimpfung erhalten. Insgesamt entfallen auf diese Altersgruppe fast 104.000 aller Impfungen im Kreis Höxter, darunter rund 41.100 Erstimpfungen, 41.500 Zweitimpfungen und 21.200 Boosterimpfungen. „Bei dieser Altersgruppe liegen die Zweitimpfungen in der Regel am längsten zurück, so dass die meisten von ihnen die Voraussetzungen für eine Auffrischungsimpfung erfüllen“, so Potthoff.

In der Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen wurden insgesamt schon mehr als 138.000 Impfungen verabreicht. Dies umfasst 57.500 Erstimpfungen, 62.300 Zweitimpfungen und 18.400 Boosterimpfungen. Damit sind mehr als 29 Prozent aller vollständig Geimpften in dieser Altersgruppe bereits zum dritten Mal geimpft. „Da der Abstand der Boosterimpfung zur Zweitimpfung nach den derzeitigen Vorgaben des NRW-Gesundheitsministeriums mindestens fünf Monate zurückliegen muss, stehen die Auffrischungsimpfungen für viele in dieser Altersgruppe in den kommenden Wochen noch an“, erklärt der Impfkoordinator des Kreises.

Dank an alle Akteure der Impfkampagne

Bei den 12- bis 17-Jährigen wurden rund 10.500 Impfungen verabreicht, darunter fallen 5.300 Erstimpfungen, 4.900 Zweitimpfungen und fast 200 Boosterimpfungen. Damit haben rund vier Prozent der vollständig Geimpften in dieser Altersgruppe eine Auffrischungsimpfung erhalten. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung von Kindern und Jugendlichen für alle 12- bis 17-Jährigen seit August 2021, so dass die Zweitimpfungen bei den meisten geimpften Kindern und Jugendlichen in dieser Altersgruppe noch keine vier Monate zurückliegen.

„Allen Akteuren, die an dem gemeinsamen Kraftakt der Impfkampagne mitwirken, danke ich von ganzem Herzen. Sie arbeiten hoch engagiert bis an die Belastungsgrenze und verdienen höchste Anerkennung. Dies gilt auch für all diejenigen, die mit außerordentlichem Einsatz unter Corona-Bedingungen für ihre Mitmenschen sorgen und höchst solidarisch an der Pandemiebekämpfung mitwirken“, drückte Landrat Michael Stickeln seinen Dank aus.

Impfangebote im Kreis Höxter

Freitag, 10. Dezember 2021 09:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 7.765 (+83) laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Davon gelten 6.913 (+58) Personen als genesen und 691 (+25) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 161 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.

Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter, laut Robert-Koch-Institut 289,847 (Stand: 0 Uhr).

Der Anteil der freien Betten an der Gesamtzahl der Intensivbetten liegt im Kreis Höxter bei 38,71 Prozent. Von insgesamt 31 Betten sind 19 belegt. Fünf davon sind Corona-Patienten. Drei davon werden invasiv beatmet. Die Hospitalisierungsinzidenz in Nordrhein-Westfalen liegt bei 4,89. Landesweit belegen 14,59 Prozent Corona-Patienten die Intensivbetten.

Zurzeit aktive Infektionen im Kreis Höxter:

Bad Driburg: 78

Beverungen: 54

Borgentreich: 38

Brakel: 73

Höxter: 180

Marienmünster: 11

Nieheim: 34

Steinheim: 72

Warburg: 119

Willebadessen: 32

Region Aktiv
Montag, 13. Dezember 2021 12:15 Uhr
Spende der Löschgruppe Brenkhausen soll eine Zukunftsinvestition sein
Montag, 13. Dezember 2021 12:08 Uhr

Kreis Höxter (TKu). 10.000 Euro Preisgeld für ehrenamtliches Engagement im Kreis Höxter: Landrat Michael Stickeln hat die Sieger des Heimatpreises für ihre ehrenamtlichen Projekte belohnt. Gefördert würden laut Landrat Michael Stickeln herausragende zukunftsorientierte Projekte für die Region, die in besonderer Weise eine Vorbildfunktion und Strahlkraft für weitere Kommunen im Kreisgebiet ausüben und den Kreis Höxter weiter nach vorne bringen. Ausgewählt wurden die drei Preisträger durch eine mehrköpfige Jury. Der Verein Bürgerbrauzunft Nieheim e.V.. sicherte sich den ersten Platz des Heimatpreises, mit dem 5000 Euro Preisgeld verbunden sind. Platz zwei und somit 3000 Euro gehen an die Korbmacherwerkstatt in Dalhausen. Der Verein zur Förderung der historischen Telegrafie in Entrup e.V., der mit seinem Team den Lattbergturm in Entrup ausbaut, freute sich über den dritten Preis. Die mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Auszeichnungen überreichte Landrat Michael Stickeln gemeinsam mit Dorina Bernsmann von der Geschäftsstelle Ehrenamt des Kreises Höxter an die Preisträger. Landrat Michael Stickeln bedauerte es sehr, dass die feierliche Verleihung wegen Corona nur in seinem kleinen Rahmen in der Aula des Kreishauses stattfinden konnte. Im Kreis Höxter sei die Bereitschaft sehr hoch, sich freiwillig zu engagieren, sagte Landrat Stickeln und betonte dabei, das ehrenamtliches Engagement zu den großen Stärken des ländlichen Raumes zähle.

Die drei Preisträger im Überblick: Wegen ihres kontinuierlichen Ausbaus des Lattbergturmes begeistere der Verein zur Förderung der historischen Telegrafie in Entrup e.V. laut Stickeln viele Menschen für die „einzigartige Landschaft“ des Kulturlandkreises. Etwa 10.000 Besucher besuchen jährlich den Lattbergturm in Entrup. Daneben hat der Verein den zuvor angelegten Naturlehrpfad um sechs Info-Tafeln erweitert und mit einem Vogelstimmenspiel zur „Grünen Schule“ ausgebaut. Über das Preisgeld für den dritten Preis freuen sich der Ortsheimatpfleger und Vereinsvorsitzende Josef Köhne gemeinsam mit dem Geschäftsführer Uwe Dammeier. Viel Geld wurde in den vergangenen Jahren investiert, insbesondere in eine große Fotowand, eine Webcam, in einen Naschgarten oder aber auch in eine moderne Photovoltaikanlage. Weitere Projekte seien laut Josef Köhne in Planung. Hinter dem zweiten Preisträger, der Korbmacherwerkstatt Dalhausen, steckt der Heimat- und Partnerschaftsverein Dalhausen e.V., die Korbmacherwerkstatt Butterweck und die Volkshochschule Beverungen. Diese drei Partner arbeiten laut Landrat Hand in Hand und haben dafür gesorgt, dass die Akademie Flechtsommer sich mittlerweile zu einer festen Einrichtung etabliert habe. Diese jährlich wiederkehrende Veranstaltungsreihe von Juni bis September eines jeden Jahres biete Jedermann Workshops, Seminare, Ausstellungen, Vorträge und Meetings zum Thema Flechthandwerk an. Einst wurden Flechtkörbe von Dalhausen in alle Welt exportiert. Die drei Partner hielten das Flechtwerk als „kulturelles Erbe“ lebendig, so Stickeln. Die Urkunde für die vom Landrat als „Leuchtturmprojekt“ bezeichnete Korbmacherwerkstatt nahmen der Beverunger VHS-Leiter Ulrich Wille und der Initiator der Akademie „Flechtsommer“, Hansgert Butterweck, entgegen.

Der Verein Bürgerbrauzunft Nieheim e.V. erhielt den ersten Platz für seine ehrenamtliche Tätigkeit, die laut Stickeln eine spannende Kombination sei, die den Nord- mit dem Südkreis Höxter verbinde. Die Siegerurkunde nahmen der erste Vorsitzende von Bürgerbrauzunft Nieheim, Jan-Henrik Baum, sowie Pressewart Gerhard Schütze entgegen. Die verbindenden Elemente seien die heimischen Traditionen „Bier“, „Wandern“ und „Radwandern“ sowie „Naturschutz“. „Die Basis liegt in den Kontakten, die der Verein Bürgerbrauzunft Nieheim mit den Brauereien ´Kohlschein´ in Warburg und ´von Spiegel´ in Rheder unterhält und die zu verbindenden Gemeinschaftsaktionen über das Bierbrauen hinausführen“, sagte Michael Stickeln in seiner Rede. Der Nieheimer Verein verbinde somit vor allem den Nord- mit dem Südkreis. Konsequent werde dabei die Idee vorangetrieben, einen Radwanderweg von Warburg über Rheder nach Nieheim als eine „Brauerei-Verbindungslinie“ einzurichten. Im August dieses Jahres hat der Verein die Radwanderstrecke mit einer ersten Radtour eröffnet. 85 Teilnehmende aus dem gesamten Kreisgebiet fuhren gemeinsam die 55 Kilometer lange Strecke von Warburg über den Biohof Engemann in Eissen und Rheder nach Nieheim. Im Biermuseum versorgten die Vereinsmitglieder die Radfahrenden mit regionalen Speisen und Bieren. Verbunden ist dieser Sieg mit einem Preisgeld von 5.000 Euro, die der Verein Bürgerbrauzunft Nieheim e.V. in das Biermuseum Nieheim und weitere Projekte investieren möchte.

Fotos: Thomas Kube

Montag, 13. Dezember 2021 11:55 Uhr

Höxter (TKu). Sehr viele bekannte Jugendmannschaften der großen Fußballvereine Deutschlands waren in Höxter zu Gast während der letzten 39 Huxori-Cups. Sie alle haben ihre Wimpel und viele unvergessliche Eindrücke hinterlassen. Wie es mit dem berühmten großen Höxteraner Fußballturnier weiter geht, ist aus mehreren Gründen noch ungewiss – ein Grund, warum „Mr. Huxori-Cup“ sich nun aus dem Geschäft verabschiedet. Das zuletzt als Sparkassen-Huxori-Cup nach seinem Sponsor benannte große Fußballturnier fand im Jahr 2020 das letzte Mal statt. Dann kam Corona, weshalb das Turnier 2021 abgesagt wurde. Bei einer kürzlich abgehaltenen Pressekonferenz in der Sparkasse in Höxter wurde nun bekannt gegeben, dass der Cup auch 2022 wegen der Corona-Pandemie ausfallen wird. Es sollte eigentlich der 40. Huxori-Cup werden, den sein Erfinder, Hans Marbach vom SV Höxter, als Hauptorganisator gemeinsam mit seinen Vereinskollegen ein letztes Mal ausrichten wollte. Wegen der Unsicherheiten, wozu auch der geplante Umbau der Bielenberghalle zählt, verabschiedet sich Marbach als Organisator des Turniers. Martin Dirkes, Direktor Privatkunden bei der Sparkasse Höxter, der stellvertretende Filialleiter Thomas Groppe und Stefan Bonefeld vom SV Höxter dankten Hans Marbach für sein Lebenswerk mit einem Präsent.

Der 72-Jährige ehemalige Kriminalbeamte zog 1977 aus beruflichen Gründen von Paderborn nach Höxter. Marbach habe viel erreicht, die Sportvereine und die Menschen zusammengeschweißt. Sein Rücktritt sei aber nachvollziehbar, so Martin Dirkes. Dirkes ergänzt: Der Huxori-Cup sei stets ein großartiges Ereignis gewesen, einzigartig durch seine Kombination zwischen Familienereignis und Profi-Fußballspielen der großen Jugendmannschaften aus ganz Deutschland. Hans Marbach ließ die Geschichte des Huxori-Cups noch einmal Revue passieren. 1981 hatte alles klein begonnen, da hieß das Turnier noch Neujahrsturnier. Der heutige SV Höxter wurde 1985 durch den Zusammenschluss von DJK und VfL Höxter gegründet und hat neben den Fußballern seit Jahren auch Volleyballer:innen und Breitensportler:innen unter seinem Dach. Seit dieser Zeit nahm das Turnier weiter an Fahrt auf und erfreute sich immer größerer Beliebtheit. 2002 stieg dann die Sparkasse Höxter als Sponsor ein und der Turniername wurde in Sparkassen-Huxori-Cup umbenannt. Von der A- bis zur F-Jugend waren alle großen Fußball-Sportvereine wie aus Dortmund, Gelsenkirchen, Bochum, Magdeburg oder aber auch Bochum und viele viele Weitere zu Gast.

Mit dem Eintritt der Sparkasse konnten auch die Preisgelder nach oben geschraubt werden. In den etwa 40 Jahren haben die Veranstalter mit vielen Problemen zu kämpfen gehabt wie Blitzeis auf dem Sportplatz draußen oder große Wasserpfützen in der Halle innen nach Starkregenereignissen. Einmal sei auch der Pokaltisch zusammengebrochen, der die meisten Pokale zerstört habe, erinnerte sich Hans Marbach. Die Pokale konnten laut Marbach damals in der Kürze der Zeit nur noch zerbrochen in Tüten an die Turniersieger übergeben werden. Wie es mit dem Huxori-Cup in Zukunft weiter geht, das konnte Stefan Bonefeld vom SV Höxter noch nicht sagen. In den Jahren 2023 und 2024 werde der Huxori-Cup mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ausfallen müssen, da die Bielenberghalle als traditioneller Ausrichtungsort durch umfangreiche Umbauarbeiten nicht zur Verfügung stehen wird. Der SV Höxter ist aber zuversichtlich, dass es in den Jahren danach irgendwie weitergehen werde, meinte Stefan Bonefeld vom SV Höxter.

Foto: Thomas Kube

Samstag, 11. Dezember 2021 09:23 Uhr

Höxter (red). Nicht nur die Stadt Höxter, die ganze Region kann sich mit der Landesgartenschau 2023 schmücken – einschließlich ihrer Bürgerinnen und Bürger: Bei Schmuck und Uhren Seidl in der Höxteraner Marktstraße gibt es die Landesgartenschau „gegossen“ in Edelmetall. Eine Kette, Ohrhänger und - stecker hat Silke Seidl, inspiriert vom LGS-Logo, entworfen. Die Blattranke wurde also erst von Hand aufs Papier gezeichnet und dann in glänzendem Silber umgesetzt.

„Jedes Schmuckstück wird zu Beginn als Rohling computergestützt mit dem Laser ausgeschnitten“, erklärt ihr Sohn Conrad Pirmin Seidl, der ebenfalls im elterlichen Betrieb arbeitet. Ein grüner Laserpunkt wandert über die Silberplatte und zieht eine feine Linie hinein.

Sein endgültiges Finish erhält der Schmuck erst in der Werkstatt des traditionsreichen Juweliergeschäfts, das im Jahr 1912 in Höxter gegründet wurde. Goldschmiedin Sabine Nott säubert und glättet die Schmuckstücke. „Zum Schluss löte ich Stifte auf die Ohrstecker und hänge die Mechanik zur Befestigung der Ohrhänger ein“, sagt sie. Dann wird alles poliert oder mattiert – je nach Kundenwunsch. Viel Handarbeit steckt also in jeder der Gartenschau-Schmuckstücke. Den Anhänger kann man mit einer Halskette in verschiedenen Längen kombinieren. „Den Ohrschmuck gibt es als Hänger und als dezenten Stecker in zwei Größen“, sagt Silke Seidl und zeigt in die Auslage, die schon mit dem brandneuen Gartenschau-Schmuck bestückt ist. „Ein ideales Weihnachtsgeschenk“, findet die Goldschmiedemeisterin aus Höxter. Passende LGS-Geschenk-Boxen gibt es dazu. Übrigens trägt auch Elfe Holli den Schmuck von Seidl bei ihren Auftritten als Botschafterin für die Landesgartenschau.

Juwelier und Uhrmacher Seidl greift gerne regionale Motive auf. Das ortsansässige Unternehmen hat bereits eine Höxter-Uhr mit den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und eine Corvey-Uhr zur Welterbe-Ernennung herausgebracht. „Dazu gibt es einen Stadtring Höxter für Heimat am Finger“, berichtet Inhaber Michael Seidl. Jetzt wird das Angebot komplettiert mit der floralen Kollektion, die eigens für die Landesgartenschau 2023 kreiert wurde und keine Eintagsfliege bleiben wird.

Das Schmuck-Set von Seidl zur Landesgartenschau ist im Juwelier-Geschäft in der Marktstraße 25 sowie bei „Leckeres Weserbergland“ (Markstraße 31) erhältlich. Der Kettenanhänger kostet 65 Euro in klein, 99 Euro in der großen Version. Die Ohrstecker gibt es für 35 Euro (klein), 59 Euro (groß) und als Ohrhänger (149 Euro). Auf Anfrage ist alles auch in Gold realisierbar.

Foto: LGS 2023 Höxter/Manuela Puls

Samstag, 11. Dezember 2021 09:15 Uhr

NRW (red). Um eine weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu verhindern, hat Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser an Jägerinnen und Jäger appelliert, von Jagdreisen in betroffene und potenziell betroffene ASP-Gebiete abzusehen. "Die Gefahr einer ASP-Ausbreitung ist weiterhin sehr hoch. Jagdreisen sollten in diesen Zeiten unterbleiben. Dies ist eine wichtige Vorsorgemaßnahme, um eine Einschleppung zu verhindern. Wir dürfen in unserer Achtsamkeit nicht nachlassen, um es der ASP, aber aktuell auch der Geflügelpest, so schwer wie möglich zu machen, sich auszubreiten."

Hingegen sei eine intensive Bejagung von Wildschweinen hierzulande für eine präventive Bekämpfung der ASP weiterhin zwingend erforderlich. Seit Januar 2021 sind bei der Jagd auf Wildscheine auch künstliche Lichtquellen und Nachtsichtgeräte erlaubt. Auch übernimmt das Land weiterhin die Kosten für die Trichinen-Untersuchungen. "Wir sind auf die Unterstützung der Jägerinnen und Jäger angewiesen, um zu große Wildschweinepopulationen zu verhindern. Zugleich sollten in der Gastronomie regionale Wildprodukte zum festen Bestandteil der Speisekarten werden", so die Ministerin.

Am 10. September 2020 wurde der erste Ausbruch der ASP beim Schwarzwild in Deutschland im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg festgestellt. Am 31. Oktober 2020 wurde die ASP in Sachsen amtlich nachgewiesen, am 15. November 2021 in Mecklenburg-Vorpommern. Vor diesem Hintergrund ruft Ministerin Heinen-Esser auch die breite Öffentlichkeit dazu auf, weiterhin extrem umsichtig zu agieren. "Schon ein achtlos auf einer Autobahnraststätte entsorgtes Wurstbrot kann Auslöser für eine Weiterverbreitung sein. Auch über Kleidung oder Autoreifen kann der Erreger übertragen werden. Wir müssen die ASP durch gemeinsame Vorsorge ausbremsen", so Heinen-Esser.

Nordrhein-Westfalen für den Ausbruchsfall gut vorbereitet

Für den Fall, dass sich die ASP weiter nach Westen ausweiten sollte, sieht sich Nordrhein-Westfalen gut aufgestellt. In einer regelmäßigen, von Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann geleiteten Arbeitsgruppe tauschen sich die relevanten Behörden, Institutionen und Branchen zur aktuellen Lage aus und besprechen akuten Handlungsbedarf. Wiederholt wurden Krisenübungen durchgeführt. Die vom Land beauftragte Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH (WSVG) wäre im Falle eines Ausbruchs sofort einsatzfähig und könnte von den zuständigen Kreisordnungsbehörden als externe Dienstleisterin zur Durchführung von erforderlichen Maßnahmen innerhalb des Ausbruchsgebietes hinzugezogen werden.

Funde von toten Wildschweinen bitte melden

Blaulicht
Sonntag, 12. Dezember 2021 08:27 Uhr
Randalierer in Höxter unterwegs
Sonntag, 12. Dezember 2021 08:22 Uhr

Beverungen (red). Ein bisher unbekannter Fahrzeugführer hat am vergangenen Freitagabend, in der Zeit zwischen 23 und 23.10 Uhr, einen in der Kolpingstraße abgestellten Pkw Opel Astra (Farbe grau) beschädigt. Es entstand ein nicht unerheblicher Sachschaden. Der Unfallverursacher flüchtete anschließend, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 05271-9620.

Sonntag, 12. Dezember 2021 08:18 Uhr

Beverungen-Amelunxen (red). Mit Verletzungen wurde am gestrigen Samstagabend ein 34-Jähriger in das Krankenhaus eingeliefert. Er war kurz vor 22 Uhr mit seinem VW Golf auf der Bundesstraße 64 zwischen Ottbergen und Godelheim von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der VW wurde dabei total beschädigt. Die Feuerwehr unterstützte bei der Unfallaufnahme und leuchtete die Unfallstelle aus.

Mittwoch, 08. Dezember 2021 06:53 Uhr

Höxter (red). Nach einer Sachbeschädigung von mehreren Leitpfosten in Höxter-Albaxen sucht die Polizei Zeugen. Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Höxter stellten am Montag, 29. November, fest, dass auf der Hansastraße nahe der Einmündung Kämpe mehrere weiß-rote Leitpfosten, die die Fahrbahn vom Fuß-/ Radweg abgrenzen, zerstört und teilweise herausgerissen waren. Da der Verursacher nicht bekannt ist, ermittelt das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter wegen einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und gemeinschädlicher Sachbeschädigung. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 05271/962-0 zu melden.

Dienstag, 07. Dezember 2021 08:27 Uhr

Höxter (red). Bei einem Überholmanöver auf der B64 zwischen Höxter und Godelheim ist es am Donnerstag, 2. Dezember, zu einer Verkehrsgefährdung gekommen. Die Polizei sucht Zeugen. Eine 58-Jährige war gegen 13.45 Uhr von Höxter aus Richtung Godelheim unterwegs, als ihr kurz vor dem Bahnübergang auf ihrer Fahrbahn ein Auto entgegen kam. Dieser Wagen hatte trotz Gegenverkehr ein anderes Fahrzeug überholt. Die 58-Jährige aus Höxter konnte einen Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Fahrzeug nur durch eine Vollbremsung verhindern. Das hinter ihr fahrende Fahrzeug konnte ebenfalls noch rechtzeitig abbremsen. Zu einem Zusammenstoß ist es nicht gekommen. Die Polizei hat die Ermittlungen bezüglich des beteiligten Fahrzeugs aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05271/962-0 bei dem Verkehrskommissariat der Polizei Höxter zu melden.

Politik
Montag, 13. Dezember 2021 08:44 Uhr
SPD-Kreistagsfraktion: Kita beitragsfrei – erster Schritt bereits 2022
Sonntag, 12. Dezember 2021 10:35 Uhr

Kreis Höxter/Neuenheerse/Riesel (red). „Wir brauchen das kommunalpolitische Rad nicht in jeder Stadt neu erfinden. Wir tauschen uns jetzt intensiver aus. Damit wollen wir unsere gute Politik für die Menschen noch spürbarer werden lassen“, so Nadine Nolte beim ersten Treffen der SPD-Fraktionsvorsitzenden der zehn Städte sowie des Kreises in Neuenheerse. Die Ratsfrau aus Bad Driburg kommt als Gastgeberin der elf Fraktionsvorsitzenden der Anregung aus den Ratsfraktionen nach; gleichzeitig setzt sie die Initiative des SPD-Kreisvorstandes nach stärkerer Zusammenarbeit mit der Stadtebene um. Die Auswirkungen der Kreispolitik auf die städtischen Haushalte werden hier diskutiert. Auch die Elternbeiträge für Kindertagesstätten und Offene Ganztagsschulen gehören zu den Themen.

  1. Zur Windkraft hat die Runde der Vorsitzenden beim zweiten Treffen in Riesel jetzt gemeinsame Leitsätze erarbeitet: Die Städte können über ihre Flächennutzungspläne die gesetzlichen Vorgaben von Bund und Land umzusetzen. Abzuwarten ist, wie der Bundesgesetzgeber die Umsetzung des zwei-Prozent-Zieles (Flächen für die Windkraft pro Gesamtfläche) im Baugesetzbuch regeln wird. Hierbei muss die kommunale Planungshoheit wieder gestärkt werden. Die wohnbaulichen Entwicklungsmöglichkeiten der Ortschaften müssen gewahrt bleiben. Erforderlich sind klare gesetzliche Regelungen (keine Absichtserklärungen), die in allen Bundesländern gleichermaßen gelten.
  2. Durch konsequente Transparenz bei der Planung kann die Akzeptanz für die Windenergie erhöht werden.
  3. Alle Menschen im Kreis Höxter sollen teilhaben an dem Ausbau der Erneuerbaren Energien, nicht nur die Flächeneigentümer und Projektierer alleine. Damit das gelingt, muss die finanzielle Beteiligung der Kommunen von 0,2 Cent pro kw/h der Einspeisevergütung bei Windkraftanlagen, die im EEG noch als freiwillige Option vorgesehen ist, verpflichtend umgesetzt werden.
  4. Darüber hinaus müssen weiter Teile der Erlöse aus der Windenergie (Einspeisevergütungen und Pachteinnahmen) verbindlich an örtliche, gemeinnützige Stiftungen in den Städten fließen, etwa für Generationen, Kultur, Natur, Inklusion und Integration. So kann die Akzeptanz für die Energiewende und gleichzeitig die Lebensqualität in den Dörfern gesteigert werden.
  5. Um Konkurrenzen und Störungen innerhalb der Städte weitestgehend zu verhindern, regen wir an, auch interkommunale Windkonzentrationsflächen zu planen.

Foto: SPD

Samstag, 11. Dezember 2021 08:47 Uhr

Kreis Höxter (red). Verantwortungsvoll gut leben. Das steht auf dem Wunschzettel vieler Menschen. Respektvoll gegenüber den Mitmenschen und der Umwelt und in Übereinstimmung mit sich selbst. Die GRÜNEN im Kreis Höxter haben geschaut, wie das Einkaufen und Konsumieren zur Erfüllung dieses Wunsches beitragen kann. Und was das mit Politik zu tun hat.

„Lokal einkaufen, regionale und saisonale Produkte bevorzugen. Außerdem ökologische und soziale Standards berücksichtigen und nach Möglichkeit umweltfreundlich zu Fuß oder mit dem Rad oder neuerdings mit dem Holibri den Einkauf erledigen. Und Einkaufskorb oder Stofftasche oder Rollkorb benutzen“, fasst Uta Lücking, Landtagskandidatin der GRÜNEN für den Kreis Höxter, grundsätzliche Aspekte des nachhaltigen Einkaufens zusammen.

„Auf unserer Einkaufstour in Höxter haben wir engagierte Geschäftsinhaberinnen und Verkäuferinnen kennen gelernt. Sie haben uns geschildert, wie sie Nachhaltigkeit bei ihrer Angebotsauswahl berücksichtigen. Andere haben die Nachhaltigkeit zu ihrem Geschäftsmodell gemacht. Entsprechend groß sind ihre Kenntnisse, so dass Kundinnen und Kunden von ihnen hervorragend beraten werden“, schwärmt Uta Lücking von den Begegnungen und Erfahrungen.

So trägt der Unverpacktladen „Aus gutem Grund“ sein Konzept bereits im Namen. Die Produkte, die ohne Einwegverpackungen auskommen, reichen von Seifen und anderen Hygieneprodukten über Grundnahrungsmittel wie Getreide oder Hülsenfrüchte bis zu Bratlingmischungen, Kaffee, Süßigkeiten und Knabbereien. Inhaberin Sabrina Busse freut sich seit ihrem Verkaufsstart vor einem Jahr über einen allmählich wachsenden Kreis an Kundinnen und Kunden. Der Kosmetikbasar besteht seit mehr als zwanzig Jahren. Von Beginn an überzeugt er mit in umfassender Hinsicht verträglichen Wasch- und Putzmitteln und Kosmetikartikeln. Dabei wird großer Wert auch auf faire Herstellungsbedingungen und verlässliche Kooperationen gelegt. „Wir verkaufen, was wir mit gutem Gewissen auch selbst verwenden“, erklärt Kira Menke das Prinzip ihrer sorgfältigen Produktauswahl. Als Beispiel für ein besonders nachhaltiges Produkt nennt sie Leinentücher. „Leinen kann umweltverträglich angebaut werden und stammt aus unserer Klimazone. Unsere Tücher sind zudem sehr langlebig“, betont die Geschäftsinhaberin. Der Bestseller ihres Ladens ist eher unspektakulär: Zitronensäure. Die ist in Höxter aufgrund der großen Wasserhärte besonders nachgefragt.

Bio-Lebensmittel werden in Höxter an mehreren Stellen angeboten. Besonders nachhaltig sind dabei Produkte aus der Region, wie beispielsweise von der Ölmühle Solling oder der Saftpresse Amelunxen. Deren Glühpunsch gibt es im Reformhaus Kordes zu kaufen.

Die GRÜNEN haben sich bei ihrer Tour durch Höxter in der inhabergeführten Buchhandlung Brandt zu Büchern zum Thema Nachhaltigkeit beraten lassen: Wissensvermittlung zu Natur und Umwelt, Kochbücher etwa mit veganen Rezepten oder auch Bücher über ökologisches Gärtnern oder verträgliches Reisen. Die Bücher werden übrigens mit dauerhaften Transportboxen geliefert, und immer häufiger verzichten die Verlage auf das Einschweißen der Bücher in Folie.

Für ein Gespräch im Naturkostladen Christoph reichte am Ende die Zeit nicht mehr, und mit Jutta Sträter vom Biobauer-Verkaufswagen verabredeten die GRÜNEN sich zu einem Hofbesuch.

„Als Konsumentinnen und Konsumenten entscheiden wir selbst, wo und was wir einkaufen und was uns dabei wie wichtig ist“, macht Uta Lücking deutlich. „Und jede dieser Entscheidungen hat Auswirkungen. Einkaufen ist deshalb eine politische Tat.“ Gleichwohl sieht sie auch die Politik in der Verantwortung. „Es ist nicht egal, wie Politik den Rahmen für wirtschaftliches Handeln setzt, welche Standards und Grenzwerte es gibt, welche Arbeitsbedingungen gelten oder wie streng Umweltauflagen für die Rohstoffgewinnung oder Quoten für die Wiederverwertung sind.“

Viel verspricht sich die Politikerin der GRÜNEN davon, dass der Kreis Höxter als Ökomodellregion den Anbau, die Verarbeitung und die Vermarktung von ökologischen Lebensmitteln ausbauen will. Die Kreistagsfraktion der GRÜNEN hatte für diesen Prozess den Anstoß gegeben. Die Landespolitik ist auch darüber hinaus gefordert, die Möglichkeiten für nachhaltiges Einkaufen zu verbessern. Etwa durch Ausbau der unabhängigen Verbraucherberatung, durch Stärkung regionalen Wirtschaftens und kleiner Betriebe oder durch verbesserte Bedingungen für die umweltfreundliche Lebensmittelerzeugung. Landtagskandidatin Uta Lücking setzt sich besonders dafür ein, aufbauend auf den guten Erfahrungen im Kreis Höxter die Gemeinwohlökonomie landesweit bekannt zu machen und in der Landespolitik zu etablieren.

Foto: GRÜNE

Wirtschaft
Sonntag, 12. Dezember 2021 09:48 Uhr
Neue Chefärztin für Kardiologie am St. Ansgar Krankenhaus
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Freitag, 10. Dezember 2021 12:27 Uhr

Heinsen. Weihnachten steht vor der Tür und diesen besonderen Zeitpunkt möchte das Team des Caravan-Parks Müller nutzen, um sich bei seinen Kunden für die tolle Unterstützung, das wunderbare Miteinander und das entgegengebrachte Vertrauen zu bedanken. Daher verlost das Heinser Unternehmen einen Gasgrill im Wert von 389 Euro (UVP). 

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, poste einfach dein schönstes Urlaubsfoto unter dem Originalpost auf der CPM-Facebook-Seite. Das Gewinnspiel läuft über die Facebook-Seite von CPM.  „Jeder Nutzer darf genau ein Foto posten“, erklärt Geschäftsführer Alex König. Das Foto mit den meisten „Likes“ - Stand 20. Dezember 2021, 10 Uhr - gewinnt am Ende den ausgelobten Gewinnspielpreis. Sollten zwei oder mehrere Fotos die gleiche Anzahl von „Likes“ haben, entscheidet das Los über den Gewinner/die Gewinnerin. 

Teilnehmen darf jeder, der 18 Jahre oder älter ist. Der Gewinnspielzeitraum beginnt mit dem Publizieren des Postings auf der Facebookseite des Caravan-Park Müllers und endet am 20. Dezember 2021, um 10 Uhr. Gewonnen werden kann ein Gasgrill „Campingaz 2 Series RBS LE“. Der Gewinner oder die Gewinnerin muss den Gewinn in Heinsen abholen, ein Versand wird nicht angeboten und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.  

Über Caravan-Park Müller 

Caravan-Park Müller besteht nun seit 47 Jahren und umfasst zehn Mitarbeiter.  „Wir bieten Reisemobile und Wohnwagen der Firma Hobby sowie Premium Wohnwagen der Firma Fendt an“, so König. Der Händler bietet zudem zahlreiches Zubehör für den Traumurlaub an. „Wir decken alles im Bereich Freizeit und Camping ab“, erklärt er. Von Stühlen über Grills und Solar-Anlagen oder Markisen gibt es in der Oststraße 1 wirklich alles rund um den Campingurlaub. „Und unsere Fachwerkstatt ist nicht an Marken gebunden“, ergänzt König. In Heinsen wird jedes Mobil oder Wohnwagen repariert, auch wenn er nicht vor Ort gekauft wurde. „Kundenzufriedenheit steht bei uns an erster Stelle“, sagt König.  

Weitere Informationen zu Caravan-Park Müller gibt es unter https://caravanpark-mueller.de/ 

*Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Freitag, 10. Dezember 2021 08:34 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter ist nicht in Feierlaune: Reihenweise abgesagte Weihnachtsfeiern machen der Gastronomie zu schaffen. „Die vierte Corona-Welle schlägt voll durch. Dazu kommt die Corona-Variante Omikron. Das sorgt für weniger Weihnachtsfeiern, für immer weniger Gäste in Restaurants, für leere Hotelbetten. Und das bedeutet mehr Kurzarbeit“, sagt Thorsten Kleile von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Kaum eine andere Branche im Kreis Höxter bekomme die „Wucht der Welle“ wirtschaftlich so zu spüren wie das Hotel- und Gaststättengewerbe.

Im Kreis Höxter würden hier immerhin rund 2.830 Menschen arbeiten, so Kleile. Der Geschäftsführer der NGG-Region Detmold-Paderborn macht sich um deren Jobs Sorgen. Dabei rechnet er nicht mit einem gravierenden Arbeitsplatzabbau. Ihm geht es vor allem um das „Durchhaltevermögen von Köchen, Kellnerinnen & Co.“: „Das Geschäft wird nach der Welle weitergehen. Aber die Durststrecke bis dahin ist das Problem. Wer in Kurzarbeit geschickt wird und mit 60 Prozent seines Lohnes klarkommen muss, der macht das, was jeder machen würde: Der guckt sich woanders um“, sagt Thorsten Kleile.

Viele Gastronomie-Beschäftigte seien bereits in andere Branchen abgewandert. Besonders in den Handel und in die Industrie – oft in Drogeriemärkte oder in die Lebensmittelindustrie. „Servicekräfte aus der Gastronomie sind taff, eloquent, flexibel und sie können zupacken. Mit diesen Qualitäten müssen sie nicht lange suchen“, so der NGG-Geschäftsführer. Kleile hat dazu Zahlen parat: Vor der Pandemie – im Dezember 2019 – hätten im Kreis Höxter noch 3.550 Menschen im Hotel- und Gaststättengewerbe gearbeitet. Mittlerweile sei die Zahl der Beschäftigten allerdings um 20 Prozent zurückgegangen. Das gehe aus der aktuellsten Statistik der Arbeitsagentur hervor. Die Pandemie-Zahlen stammten aus dem Frühjahr und dürften sich inzwischen nochmals verschlechtert haben, so die NGG.

„Dieser Trend wird sich fortsetzen. Denn die Gastro-Beschäftigten vermissen vor allem eines: eine Perspektive im Job. Da geht es insbesondere um einen ordentlichen Lohn. Aber auch um die Chance, sich im Job weiterentwickeln zu können. Und um eine bessere Ausbildungsqualität“, sagt Thorsten Kleile.

Der Geschäftsführer der NGG-Region Detmold-Paderborn macht deutlich, dass die im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DeHoGa) zusammengeschlossenen Arbeitgeber jetzt am Zuge seien: „Sie haben es in der Hand, durch einen Lohn von ‚12 plus X Euro‘ die Branche für die Zeit nach der Pandemie deutlich attraktiver zu machen“, so Kleile. Dann werde es ohnehin bundesweit den gesetzlichen Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde geben, den die Ampel-Koalition in Berlin beschlossen habe. „Wer meint, Beschäftigte in Hotels, Restaurants und Gaststätten mit einem ‚Lohn light‘ knapp oberhalb des Mindestlohnlimits halten zu können, der vertut sich gewaltig“, sagt der Gewerkschafter.

Es komme jetzt bei der nächsten Verhandlungsrunde am kommenden Mittwoch (Hinweis f.d. Red.: 15. Dezember) darauf an, „gegen die ‚Pandemie-Delle‘ ein deutliches Zeichen der Job-Attraktivität in der Branche zu setzen“. Dazu gehöre auch, den Beschäftigten gute Chancen zu bieten, sich im Job weiterzuentwickeln. „Von der Köchin über den Kellner bis zur Rezeptionistin: Wer lange im selben Betrieb arbeitet und dem Gastgewerbe über viele Jahre die Treue hält, sammelt enorm viel Know-how. Dieses Plus an Erfahrung muss honoriert werden: Ein flexibleres Lohnstufen-Modell würde hier die richtigen Anreize setzen – für mehr Qualifikation und Bindung an die Branche. Als eine ‚Gastro-Karriereleiter‘ sozusagen“, so Thorsten Kleile.

Foto: NGG | Alireza Khalili

Sport
Samstag, 11. Dezember 2021 08:12 Uhr
Volleyball-Kreismeisterschaften der Schulen: Drei Titel gehen nach Warburg
Donnerstag, 02. Dezember 2021 09:38 Uhr

Höxter (red). Fitness, Gesundheit, Gemeinschaftserlebnisse beim Sport und Bewegung entweder in der Turnhalle, im HLC Studio oder im Wasser, das bietet das neue HLC-Kursangebot 2022 für Klein bis Groß, für Jung und Alt an. Qualifizierte Übungsleiter- und Trainer:innen, die sich regelmäßig fortbilden, unterrichten diverse Kursformate mit unterschiedlichen Zielsetzungen: Herzkreislauf- und Koordinationstraining, Kraft und Vitalität, Fasziales Training und Entspannungsstunden.

Trainierst wird immer unter professioneller Aufsicht und im persönlichen Tempo.

Freitag, 19. November 2021 08:58 Uhr

Höxter (red). Mit viel Freude und Zuversicht ist der TTV Höxter in die neue Saison gestartet. Trotz einiger coronabedingter Auflagen ist derzeit ein relativ normaler Spiel- und Trainingsbetrieb möglich, den alle Spielerinnen und Spieler genießen. In dieser Saison hat der TTV neun Mannschaften für den aktiven Punktspielbetrieb gemeldet: eine Damenmannschaft, drei Jugend- sowie fünf Herrenteams. Darüber hinaus bietet der TTV allen Mitgliedern die Möglichkeit, den Tischtennissport an drei wöchentlich stattfindenden Trainingstagen auszuüben. Mit diesem Gesamtpaket stellt der TTV Höxter eine wichtige Säule für Jung und Alt im Breitensportangebot der Stadt Höxter.

Durch die intensive Ausübung des Sports wird natürlich auch das Material - vor allem die Tischtennisplatten - in Mitleidenschaft gezogen. Daher muss der Bestand an Platten in regelmäßigen Abständen verjüngt und neue Platten angeschafft werden. Da für den Wettkampf geeignete Tischtennisplatten einen erheblichen Kostenfaktor für die Vereinskasse darstellen, ist es nicht immer möglich, aus eigenen Mitteln neue Tische anzuschaffen. Durch Corona sind darüber hinaus die Stadtmeisterschaften 2020 ausgefallen, die sonst eine der wenigen Einnahmemöglichkeiten abseits von Mitgliedsbeiträgen darstellen.

Umso mehr freut sich der TTV Höxter, dass man in 2021 mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Höxter sowie der Verbundvolksbank OWL zwei neue Platten anschaffen konnte. Die beiden Banken haben diese Anschaffung mit jeweils 500 Euro bezuschusst und diese Neuanschaffung erst ermöglicht. Hiermit ist der TTV gut gerüstet, um allen Vereinsmitgliedern weiterhin vernünftige Spiel- und Trainingsbedingungen zu bieten. Im Namen des Vereins nahmen Jürgen Loos (erster Vorsitzender) und Martin Rüsing (Spielführer der vierten Mannschaft) die Spenden dankbar entgegen.

Foto: TTV Höxter

Panorama
Sonntag, 12. Dezember 2021 10:22 Uhr
So kommt die Weihnachtspost sicher und pünktlich an
Sonntag, 12. Dezember 2021 08:56 Uhr

NRW (red). Die Landestierschutzbeauftragte ruft dazu auf, keine Tiere zu Weihnachten zu verschenken. "Haustiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum. Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Tier anzuschaffen, sollte sich losgelöst von Anlässen wie Weihnachten oder Geburtstagen fragen, ob sie oder er die Bedürfnisse des ersehnten Tieres kennt und auch die Zeit hat, diese zu erfüllen - und zwar ein ganzes Tierleben lang", so Dr. Gerlinde von Dehn, Tierschutzbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen.

Diese Entscheidung dürfe nicht leichtfertig getroffen werden, auch nicht, um einem geliebten Menschen, der sich dringend ein Haustier wünscht, eine Freude zu Weihnachten zu bereiten. Tiere haben - wie Menschen - viele Bedürfnisse; artspezifische, aber auch ganz individuelle. Das muss man sich immer wieder bewusst machen, bevor man die Verantwortung für ein Tier übernimmt.

Da sich besonders zur Weihnachtszeit auf den Wunschzetteln vieler Kinder an erster Stelle Tiere wie Hunde, Katzen oder Kaninchen befinden, sollte das Gespräch mit den eigenen Kindern gesucht werden, damit kindgerecht erklärt werden kann, welche Verantwortung ein Haustier, neben all der Freude, mit sich bringt. Spielt man ernsthaft mit dem Gedanken, ein Haustier zu kaufen, sollte dies vorab mit der ganzen Familie besprochen und abgewogen werden:

Dienstag, 07. Dezember 2021 09:30 Uhr

Kreis Höxter (red). Schriftliche Zusammenfassungen von Telefon- Handy- oder Internetverträgen sind seit Dezember Pflicht

Immer wieder enden unverbindliche Beratungsgespräche in einem ungewollten Vertragsabschluss. Besonders häufig handelt es sich dabei um Telefon-, Internet- oder Handyverträge. Statt einer unverbindlichen Auskunft wird Ratsuchenden ein Vertrag aufgeschwatzt, dessen Tücken sich im Kleingedruckten verbergen. Verträge, die via Internet, Telefon oder an der Haustür abgeschlossen werden, können im Nachhinein noch widerrufen werden. Bei Vertragsabschlüssen im Geschäft gilt dies jedoch nicht. Umso wichtiger ist es, dass Verbraucher:innen umfassende und verständliche Informationen vor dem Vertragsabschluss erhalten. Mit der Novelle des Telekommunikationsgesetzes sind Anbieter seit dem 1. Dezember dazu verpflichtet, Kunden:innen eine Vertragszusammenfassung in Textform auszuhändigen, bevor sie einen Vertrag für Festnetz, Internet oder Mobilfunkanschluss abschließen. Die Verbraucherzentrale NRW erklärt die neuen Regelungen und worauf Verbraucher:innen beim Vertragsabschluss achten sollten:

Informationspflichten der Anbieter

Verbraucher:innen stehen im Alltag immer wieder vor der Herausforderung, aus einer Vielzahl von Angeboten ein für sie passendes auszuwählen. Dabei sind sie auf ausreichende und leicht zugängliche Informationen angewiesen. Bereits seit 2017 müssen Anbieter ihren Kund:innen ein Produktinformationsblatt aushändigen. Mit dieser Übersicht können verschiedene Angebote besser miteinander verglichen werden. Hinzu kommt seit dem 1. Dezember die verpflichtende Bereitstellung einer Vertragszusammenfassung, bevor der Vertrag abgeschlossen wird. Darin müssen ausdrücklich die Kontaktdaten des Anbieters, wesentliche Merkmale der einzelnen zu erbringenden Dienste, Endgeräte, Aktivierungsgebühren und die Laufzeit sowie Bedingungen für Verlängerung und Kündigung aufgeführt werden. Auch vereinbarte Rabatte oder gewährte Vergünstigungen müssen vermerkt sein. Die Angaben in der Vertragszusammenfassung werden Vertragsinhalt.

Vertragsabschluss am Telefon

Viele Verbraucher:innen beklagen sich über ungewollte Verträge, die ihnen am Telefon untergeschoben worden sind. Die neuen Regelungen sollen auch diese Praxis unterbinden. Denn auch bei Vertragsabschlüssen am Telefon gelten die Informationspflichten der Anbieter. Die Vertragszusammenfassung muss also spätestens nach dem Telefonat zur Verfügung gestellt werden. Erst wenn der telefonisch abgeschlossene Vertrag auch in Textform genehmigt wurde, ist er wirksam. Selbst wenn der Anbieter gleich nach dem Telefonat auf die neuen Leistungen umschaltet, entstehen keine Zahlungsverpflichtungen.

Kein Widerrufsrecht im Geschäft

Vielen Verbraucher:innen ist nicht bewusst, dass sie beim Vertragsabschluss im Geschäft nicht ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurücktreten können. Sie sind also für die Mindestlaufzeit von zumeist 24 Monaten an die Verträge gebunden. Kommen Zweifel auf, dass der Vertrag rechtmäßig zustande gekommen ist, wurde man zum Vertragsabschluss gedrängt oder getäuscht oder entsprechen die Leistungen nicht denen, die im Vertrag vereinbart worden sind, sollte man sich rechtlich beraten lassen. Möglicherweise kann der Vertragsschluss rückgängig gemacht werden. Wenn möglich sollten Verbraucher:innen zum Vertragsabschluss eine weitere Person als Zeugen mitnehmen, damit sie im Streitfalle die Umstände des Vertragsabschlusses besser darlegen können.

Weiterführende Infos und Links:

Montag, 06. Dezember 2021 07:40 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Corona-Pandemie sorgt dafür, dass auch immer weniger Kinder aus dem Kreis Höxter im Krankenhaus behandelt werden. So ist im vergangenen Jahr bei Kindern ein deutlicher Rückgang bei den Krankenhauseinweisungen im Vergleich zum Jahr 2019 zu verzeichnen. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest. Danach wurden in 2020 insgesamt 616 Kinder bis 17 Jahre in Kliniken eingewiesen. Im Vorjahr waren es 749. Das ist ein Rückgang um 17,8 Prozent. „Aufgrund der Pandemie kam es bei vielen Krankenhäusern zu Fallzahlrückgängen. Das betrifft auch die Behandlungen von Kindern. Wir appellieren aber an die Eltern, bei Notfallsymptomen auch unter den Bedingungen der Pandemie nicht zu zögern und ihr Kind umgehend ins Krankenhaus zu bringen oder den Notruf zu wählen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Die häufigste Ursache für die stationäre Behandlung von Kindern bis 17 Jahre war im vergangenen Jahr nach wie vor die Gehirnerschütterung. „Muss ein Kind im Krankenhaus stationär behandelt werden, ist das meist für das Kind und die Eltern eine schwierige Situation“, so Wehmhöner. Um die Angst vor der fremden Umgebung, der Behandlung und Operation zu nehmen, ist es wichtig, das Kind entsprechend vorzubereiten. Vor allem kleine Kinder sind beruhigt, wenn ein Elternteil bei ihnen in der Klinik bleibt. „Wenn der Krankenhausarzt die medizinische Notwendigkeit für die Mitaufnahme der Mutter oder des Vaters bescheinigt, werden die Kosten für diese Begleitperson von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen“, sagt Wehmhöner.

Gehirnerschütterung häufigste Krankenhausursache

Eine Gehirnerschütterung ist meist Folge eines Sturzes, sei es von der Wickelkommode, aus dem Bett, beim Spielen oder vom Fahrrad oder Roller. In den meisten Fällen sind derartige Unfälle nicht gefährlich und hinterlassen nur eine kleine feste Beule, die keine ärztliche Behandlung benötigt. Wichtig ist aber, das Kind weiter zu beobachten, da sich die Zeichen einer Gehirnerschütterung auch erst Tage nach dem Unfall zeigen können. Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindel, Sprach- und Gangstörungen, eine auffällige Hautblässe bis hin zur Bewusstlosigkeit deuten auf eine Gehirnerschütterung hin, die dringend ärztliche Behandlung erfordert. „Säuglinge haben bei einer Gehirnerschütterung oft nur geringe Beschwerden. Allerdings ist es ratsam, im ersten Lebensjahr bei einem Kopfunfall immer einen Arzt auszusuchen, um einen Bruch des Schädelknochens nicht zu übersehen“, rät Wehmhöner.

Foto: AOK/hfr

Donnerstag, 02. Dezember 2021 10:23 Uhr

Kreis Höxter (red). Vermeintliche SMS zum Online-Banking täuschen Verbraucher:innen

„Ihre Registrierung für die pushTAN läuft in 12 Stunden ab“ oder „Im Auftrag der BaFin müssen wir Sie erneut verifizieren“. SMS wie diese sollen Smartphone-Nutzer:innen in gefährliche Fallen locken und fallen derzeit im Phishing-Radar der Verbraucherzentrale NRW auf. Die Absender sind Betrüger:innen, die mit einem Link in der Nachricht auf eine Internetseite locken wollen. Dort soll man seine Zugangsdaten zum Online-Banking eintragen. Oder es soll eine App installiert werden. Die Folge: Die Kriminellen können aufs Bankkonto zugreifen und Geld stehlen.

Per E-Mail gibt es diese Phishing-Versuche schon seit Jahren. Per SMS werden solche Betrugsversuche als Smishing bezeichnet. Nach Wellen von SMS falscher Paketdienste oder angeblicher Sprachnachrichten auf der Mailbox versuchen es die unbekannten Absender:innen nun mit dem klassischen Thema Bank. Wie sich Verbraucher:innen schützen, erläutert die Verbraucherzentrale NRW im Kreis Höxter.

Wie verhalte ich mich, wenn ich unerwünschte SMS erhalte?

Unerwünschte SMS mit unseriösen Links sollten sofort gelöscht werden. Keinesfalls sollten Verbraucher:innen in der SMS enthaltene Links öffnen oder Daten auf den verlinkten Seiten eingeben. Auch vorgeschlagene Apps sollten nicht installiert werden. Eine Antwort auf die SMS ist keine gute Idee: Sie zeigt, dass die Rufnummer aktiv ist und sorgt in der Regel für noch mehr SMS.

Wie prüfe ich, ob die Behauptung nicht doch stimmt?

Wer verunsichert ist, sollte seine bekannte Banking-App öffnen oder sich im Online-Banking auf der bekannten Internetseite der Bank anmelden. Falls tatsächlich Handlungsbedarf besteht, gäbe es dort Infos dazu.

Was mache ich, wenn Geld von meinem Konto fehlt?

Betrugsopfer sollten so schnell wie möglich Kontakt mit ihrer Bank aufnehmen und weitere Schritte klären. Sie sollten klarstellen, dass die Abbuchungen nicht von ihnen autorisiert wurden und eine Gutschrift verlangen. Eine Anzeige bei der Polizei sollte in jedem Fall erstattet werden, auch um mögliche Versicherungsansprüche geltend zu machen.

Was ist zu tun, wenn ich nach Antippen des Links eine neue App installiert habe?

Um den Missbrauch ihres Smartphones zu vermeiden, sollten Betroffene den Flugmodus aktivieren und den Mobilfunkanbieter informieren. Dieser erstellt auf Anfrage auch einen Kostennachweis über möglicherweise verschickte SMS. Denn oft versenden schädliche Programme Hunderte unbemerkter SMS, um weitere Opfer zu finden.

Wie verhinderte ich unerwünschte SMS?

In den Einstellungen vieler Nachrichten-Apps können Verbraucher:innen festlegen, dass sie nur SMS von gespeicherten Kontakten empfangen möchten. Wer Service-Angebote wie zum Beispiel Terminerinnerungen oder Informationsdienste von Banken nutzt, muss daran denken, diese Rufnummern fortan einzuspeichern. Manche Smartphones oder Sicherheits-Apps bieten auch Spam-Filter an. Sie können helfen, die Zahl unerwünschter SMS zu verringern. Grundsätzlich gilt: Verbraucher:innen sollten möglichst sparsam mit ihren Daten umgehen und ihre Handynummer nur angeben, wenn es zwingend nötig ist. Wer langfristig von der SMS-Flut betroffen ist, sollte über einen Wechsel der Rufnummer nachdenken.

Was kann ich tun, wenn mir unerwünschte Kosten entstanden sind?

Wenn Verbraucher:innen durch unseriöse SMS Kosten entstanden sind, könnte eine Hausratversicherung dafür aufkommen. Viele Verträge enthalten Schutz vor Schäden durch Phishing. Auch spezielle Cyberversicherungen können solche Schäden abdecken.

Weiterführende Infos und Links:

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